SKIURLAUB Österreich
Das Stubaital zählt zu den bekanntesten Wintersportregionen Tirols. Mit vier Skigebieten, darunter dem Stubaier Gletscher, bietet das Tal eine Kombination aus Schneesicherheit, modernen Anlagen und gut erreichbaren Orten wie Neustift und Fulpmes. Die Skigebiete sind übersichtlich strukturiert und decken ein breites Spektrum von Familienpisten bis zu sportlichen Abfahrten ab.
Pisten - 26 km
EinfachLanglaufen - 2 km
Pisten - 47 km
EinfachLanglaufen - 2 km
Pisten - 5 km
DazwischenliegendPisten - 6 km
EinfachLanglaufen - 41 km
Das Stubaital liegt südlich von Innsbruck und erstreckt sich von Schönberg bis hinauf zum Stubaier Gletscher. Über die A13 Brennerautobahn ist das Tal bequem erreichbar, was die Anreise aus Deutschland vereinfacht. Von Kassel beträgt die Straßenentfernung bis Neustift im Stubaital rund 590 Kilometer, hauptsächlich über Autobahnen. Die wichtigsten Orte sind Schönberg am Taleingang, Fulpmes im mittleren Talbereich, Neustift weiter taleinwärts sowie Mieders beim Serlesgebiet. Die Kombination aus mittleren Höhenlagen und hochalpinen Bereichen mit Gletscherpisten verleiht dem Stubaital ein vielfältiges Landschaftsbild.
| Merkmal | Angaben |
|---|---|
| Entfernung ab Kassel | ± 590 km (Straße) |
| Nächste Autobahn | A13 Brennerautobahn (über Innsbruck) |
| Nächste Stadt | Innsbruck |
| Region | Tirol, Österreich |
Das Stubaital umfasst mehrere wichtige Orte, die jeweils eine eigene Rolle im Tal einnehmen. Neustift ist der größte Ort und dient als Hauptzugang zum Stubaier Gletscher mit einem breiten Angebot an Unterkünften und Infrastruktur. Fulpmes liegt zentral im Tal und ist direkt mit dem Skigebiet Schlick 2000 verbunden, was es für Familien und Genussfahrer attraktiv macht. Mieders befindet sich beim Serlesgebiet und ist eher ruhig, mit Fokus auf Winterwandern und Rodeln. Schönberg am Taleingang ist vor allem wegen der Nähe zur Autobahn praktisch für eine kurze Anreise.
Die Schneesicherheit im Stubaital wird maßgeblich durch den Stubaier Gletscher bestimmt, der bis über 3000 Meter hinaufreicht. Hier kann über einen langen Zeitraum der Saison Ski gefahren werden, oft schon früh im Herbst und noch weit ins Frühjahr hinein. In den tiefer gelegenen Gebieten wie Schlick 2000 sorgen moderne Beschneiungsanlagen für zusätzliche Verlässlichkeit. Die Kombination aus natürlicher Höhenlage und technischer Unterstützung macht das Stubaital zu einer vergleichsweise sicheren Wahl bei wechselhaften Wintern.
Im Stubaital stehen Ski- und Snowboardfahren im Mittelpunkt, doch die vier Skigebiete ermöglichen eine große Vielfalt an Aktivitäten. Am Stubaier Gletscher finden sportliche Fahrer lange Abfahrten und hochalpine Eindrücke. Schlick 2000 bietet abwechslungsreiche Pisten für Genussfahrer und Familien. Die Elferbahnen bei Neustift sind bekannt für ihre Rodelbahnen und Panoramawege, während Serles bei Mieders eher ruhig und naturbetont ist. Ergänzt wird das Angebot durch Langlaufloipen, Winterwanderwege und geführte Touren.
Für Einsteiger bietet das Stubaital mehrere gut strukturierte Übungsbereiche. Auf dem Stubaier Gletscher stehen breite, gleichmäßig geneigte blaue Pisten zur Verfügung, auf denen sich Technik und Sicherheit in Ruhe aufbauen lassen. In Fulpmes befinden sich nahe der Talstation von Schlick 2000 Übungshänge und Kinderbereiche. Die Skischulen im Stubaital sind auf internationale Gäste eingestellt und bieten Kurse in kleinen Gruppen an, was Anfängern einen systematischen Einstieg erleichtert.
Fortgeschrittene Skifahrer finden im Stubaital vor allem am Stubaier Gletscher interessante Herausforderungen. Dort gibt es längere rote Abfahrten mit alpinem Charakter sowie Abschnitte mit steilerem Gefälle. Eine bekannte Route ist die Wilde Grub’n, eine lange Talabfahrt mit abwechslungsreichem Verlauf. Auch Schlick 2000 hält sportlichere Pisten bereit, zum Beispiel einige steilere Rotvarianten mit schöner Aussicht über das Tal. Insgesamt bietet das Stubaital genügend Gelände für Fahrer, die ihre Technik weiterentwickeln möchten.
Snowboarder profitieren im Stubaital von breiten Pisten und überwiegend modernen Liftanlagen, die ohne lange Schleppliftpassagen auskommen. Am Stubaier Gletscher sind viele Bereiche ideal für weite Schwünge und Carving. In Schlick 2000 sorgen abwechslungsreiche Geländeformen für spielerische Linien abseits der Hauptrouten, sofern dies erlaubt ist. Die Talabfahrten sind meist gut präpariert, und dank der Gondeln und Sessellifte ist der Komfort für Snowboarder hoch.
Das Stubaital verfügt mit dem Snowpark Stubai Zoo am Gletscher über einen bekannten Freestyle-Hotspot. Der Park wird in verschiedenen Sektionen mit Kickerlines, Rails und Boxen aufgebaut und zieht sowohl Hobbysportler als auch Profi-Teams an, die hier Trainingsphasen absolvieren. Die hohe Lage sorgt für gute Schneeverhältnisse und eine vergleichsweise lange Park-Saison. Zusätzlich gibt es in Schlick 2000 eine kleinere Freestylezone mit einfacheren Elementen für Einsteiger.
Die Atmosphäre im Stubaital ist überwiegend ruhig und familienfreundlich, mit punktuell lebhafterem Après-Ski. In Neustift finden sich Bars und Lokale, in denen der Skitag gemütlich ausklingt, ohne dass es übermäßig laut wird. Fulpmes bietet eine kompakte Ortsmitte mit Restaurants und kleineren Ausgehmöglichkeiten. Insgesamt steht im Stubaital eher das genussvolle Beisammensein im Vordergrund als ausgedehnte Partys, was besonders für Familien und Ruhesuchende angenehm ist.
Neben dem klassischen Skifahren bietet das Stubaital zahlreiche Alternativen. Beliebt sind die Rodelbahnen an den Elferbahnen, die teils am Abend beleuchtet werden. Es gibt ausgeschilderte Winterwanderwege, die zu Aussichtspunkten und Almen führen. Langläufer nutzen Loipen im Talbereich rund um Neustift und auf höher gelegenen Abschnitten. Ergänzend werden geführte Schneeschuhwanderungen und Veranstaltungen wie Fackelwanderungen angeboten, wodurch auch Nicht-Skifahrer auf ihre Kosten kommen.
Im Stubaital sind mehrere Skischulen aktiv, vor allem in Neustift und Fulpmes. Sie bieten Unterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Könnensstufen. Viele Lehrer sprechen mehrere Sprachen und sind erfahren im Umgang mit internationalen Gästen. Für Kinder gibt es gesonderte Kinderländer mit Förderbändern und spielerischen Lernkonzepten. Durch die Möglichkeit, auch auf dem Gletscher Unterricht durchzuführen, sind Kurse über einen langen Zeitraum des Jahres möglich.
Der Skipass für das Stubaital umfasst die vier Skigebiete Stubaier Gletscher, Schlick 2000, Elfer und Serles. Die Preise sind nach Dauer, Alter und Saison gestaffelt. Es werden Ermäßigungen für Jugendliche und Kinder angeboten. Dank des Gletschers ist das Skifahren über einen langen Zeitraum möglich. Die nachfolgende Übersicht zeigt unverbindliche Richtwerte für Skipasspreise, tatsächliche Beträge können je nach Saison, Angebot und Verkaufsstelle abweichen.
| Skipassdauer | Erwachsene | Jugendliche | Kinder |
|---|---|---|---|
| 1 Tag | € 72 | € 45 | € 32 |
| 3 Tage | € 206 | € 134 | € 92 |
| 6 Tage | € 366 | € 239 | € 160 |
Hinweis: Preise sind unverbindlich und können je nach Saison und Verkaufsstelle variieren.
Im Stubaital stehen zahlreiche Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Pensionen und Hotels zur Verfügung. Neustift bietet das größte Unterkunftsangebot und eignet sich besonders für Gäste, die häufig am Stubaier Gletscher fahren möchten. Fulpmes punktet mit der Nähe zu Schlick 2000 und einer kompakten Ortsstruktur, die für Familien praktisch ist. In Mieders finden sich kleinere, ruhig gelegene Unterkünfte in Dorflage. Schönberg eignet sich vor allem für Reisende, die Wert auf eine schnelle Erreichbarkeit der Autobahn legen.
Dank des Stubaier Gletschers, der bis auf über 3000 Meter reicht, gilt das Stubaital als sehr schneesicher. Die Gletscherpisten bieten über lange Zeit stabile Bedingungen.
Fulpmes und Neustift sind besonders bei Familien beliebt. Beide Orte verfügen über Übungsgelände, Skischulen und eine gute Anbindung an die Skigebiete.
Ja. Die breiten blauen Pisten am Stubaier Gletscher sowie die Anfängerbereiche in Schlick 2000 bieten ideale Bedingungen für Einsteiger.
Von Kassel beträgt die Entfernung etwa 590 Kilometer, größtenteils über Autobahnen Richtung Innsbruck.
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